2016 | Islay & Schottland-Rundreise

Wir haben es getan!

Wir haben es tatsächlich getan. Wir fahren zurück auf die Insel Skye.

Wir sind uns sicher, wenn wir das nicht tun würden, würden wir uns für lange Zeit ärgern. Es ist gutes Wetter vorhergesagt … also, was haben wir zu verlieren?! Wir sitzen erneut im Auto. Ziel: die Isle of Skye. Reine Fahrzeit von der Speyside bis auf die Insel sinds ca. drei Stunden. Wir lassen uns Zeit, immerhin sind wir ja im Urlaub. Das Wetter ist very cloudy but no rain.

Unterwegs sehen wir links auf einem Feld oder Moor einen Steg. Des müssmer uns angugge! Blinker links und raus! Es entpuppt sich wahrhaftig als Steg übers Moor. Wir laufen und laufen und laufen. Und noch immer kein Ende in Sicht. Im Hintergrund sind schon die hohen Berge von Skye zu sehen. Daaaaa wollen wir hin! Genau dahin. Also kehrt und wieder ab ins Auto.

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Wir fahren über die Skybridge, diesmal mit richtig viel Vorfreude im Bauch. Der Himmel löst sich immer mehr auf und die Sonne blitzt schon ab und zu durch. Yeah. Wir machen einen Stop in Portree, einer der größeren Städte auf Skye. Hier ist touristisch die Hölle los. Komplett überlaufen. Außerdem war grade so eine Art Mittagspause in allen Lokalen und Restaurants. Von drei bis sechs kriegste nüscht. Nun denn. Ein Campingplatz muss gefunden werden. Und da kristallisiert sich schon so ein klitzekleines Problemchen heraus. Das ganze Eiland ist eine Netzwüste, ein Internetnirvana, eine Empfangshölle. Auweia. Und der Blog? Meine ganzen Bilder der letzten zwei Tage? Wie bitteschön soll ich denn da aktuell bleiben? Ohjeohje. Wir kaufen noch was zum Abendbrotvespern ein und weiter geht die trabertsche Skye-Fahrt.

Wir fahren einen Platz an, der uns von weitem sehr idyllisch gelegen erscheint. Isser auch, aber das dachten ganz viele andere Camper auch. Fully loaded das Ding. Nächsten Platz ins Navi gehäckelt und weiter geht die Fahrt über die Berge und Täler. Dieser ist nun aber wirklich idyllisch, nein schon fast paradiesisch, gelegen. Und hey, wir kommen noch drauf. Flink ein Stück gerade Wiese gesucht, geparkt und unser Vorzelt ans Auto gebastelt. Es ist sehr windig und wir bewundern die anderen Camper, die völlig ohne Schutz vor ihren kleinen Iglus sitzen. Brrrr. Ich häng mir noch schnell ne Decke um und rücke näher an den Grill. Ich vermisse meine abendliche Tipperei, aber alle Handys blinken uns ein fröhliches „Kein Netz“ entgegen und das „WIFI“ am Office ist ein Witz. Also bleibt mir erstmal nur die Hoffnung, morgen vielleicht ein Restaurant oder Pub zu finden, der ein anständiges WIFI hat.

Und morgen! MORGEN! BITTE SONNE! So wie es in den Wetterberichten stand. Ich bestehe darauf! Weil sonst, Abmahnung, per Fax, weißte ne!?

One Comment

  • rebel

    Sag mal, kennst du noch alle Namen der Zeltplätze und würdest du mir eure Eindrücke für meine Seite zur Verfügung stellen?
    Die Webseite habe ich ja unten schon mit drin stehen. Schau sie dir mal an und entscheide dich dann.

    bis denne
    rebel

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