Wer behauptet, dass Urlaub ein Ponyschlecken ist, der schwindelt … 🙂

Seit nunmehr zwei Tagen sind wir unterwegs und jetzt erst am Startpunkt unserer Schottland-Rundreise angekommen. Dafür haben wir aber schon tolle Sachen gesehen und erlebt. Gestartet sind wir Sonntag morgen von Basel. Von da aus nach Phinekindheim, die zwei daheim absetzen, weiter zu uns nach Hause, das kleinere Auto gegen das schon fix und fertig gepackte große Auto getauscht und ab an die Fähre. Das waren schonmal tausend Kilometer im Jan+Aika-Fahr-Tagebuch (zehn ätzende Baustellen bis nach Dünkirchen, für jede gabs nen Strich auf die Hand). Am Fährterminal haben wir auf dem Parkplatz im Gelände übernachtet, um morgens eine der ersten Fähren zu nehmen. Es war übrigens auch unsere erste Nacht im neuen Dachzelt. Erster Eindruck: DAS FETZT!

Die Fähre Dünkirchen – Dover haben wir schonmal benutzt, als wir vor zwei Jahren nach England auf Dragster-Rennen gefahren sind, daher war uns alles vertraut, aber interessant ist es immer wieder.

Zwei schaukelige Stunden später sind wir auf der Insel gelandet. Ab jetzt heißts: Linksverkehr. Zum Glück ist das für JAN total easy, ich tu mich da noch ein wenig schwer. Da es von Dover bis Edinburgh ungefähr zehn Fahrstunden sind, beschlossen wir, einen Zwischenstopp einzulegen. York kennt man vom Namen her, und es liegt praktisch etwas über der Hälfte der Fahrtstrecke. Sechs Stunden später, die wir größtenteils auf der Autobahn gefahren sind, um voran zu kommen, sahen wir endlich das Ortsschild von York.

Wir schauten uns ein wenig die Stadt an, speziell der große Münster war atemberaubend, um später nach Whitby weiter zu fahren, was nochmal 70 Kilometer weiter direkt an der Küste liegt. ICH WILL WASSER!!

Whitby ist wirklich schön, ein nettes Städchen mit einer wundervollen Kirchen-Ruine hoch oben auf dem Berg. Die schauten wir uns am nächsten Morgen an, bevor wir weiter nach Edinburgh düsen. Vorher kehrten wir abends noch im Pub “Black Horse” ein, wo wir Jimmy & Fiona kennen lernten. Er Engländer, sie Schottin, ein lustiges Pärchen.

Unser Dachzelt fetzt tatsächlich, auch die zweite Nacht war wunderbar. Wir haben definitiv „unser Ding“ gefunden. Nach einem löslichen Kaffee und ner Dusche packten wir ein und fuhren zur Abbey hoch oben auf dem Berg. Ticket gekauft und dann durften wir dieses Monument besichtigen. Wow. Wie hat die Kirche wohl zu ihrer Blütezeit ausgeschaut? Wunderschön!

Eine Stunde später saßen wir mit dem Kopf voll mit neuen Eindrücken (mal wieder) im Auto und fuhren nun endlich Edinburgh entgegen. Ab Newcastle ging es nur noch über Landstraße vorwärts. was war das für ein böses Gezuckel. An der Grenze zu Schottland fuhren wir natürlich links raus, um diesen Moment für uns festzuhalten.

SCHOTTLAND, wir sind da! Nimm dich in Acht … Edinburgh selbst empfing uns mit Regen und kalt. Nunja, kann also nur noch besser werden, oder? Der erste angesteuerte Campingplatz gefiel uns richtig gut. Hier bleiben wir nun für vier Nächte. Er liegt zwar etwas außerhalb aber ist viertelstündlich mit dem Bus angebunden, so dass man jederzeit in die Stadt und zurück kommt. Für heute Abend hat uns schon der obligatorische Besuch im HardRockCafe glücklich gemacht.

Summasummarum sind wir bis jetzt 1.800km mit unserem guten alten Schaukelbenz gefahren. Aber hat ja keiner gesagt, dass Urlaub einfach ist! Morgen früh wollen wir dann die Stadt unsicher machen

Ein Gedanke zu „Schottland, wir sind da!“

  1. Ich bin durch den Link vom Schottlandforum hier und lese mich da mal durch.
    Bisher läuft es doch 😉
    Mal sehen, wie viele Tage ich heute noch schaffe…

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