2016 | Islay & Schottland-Rundreise

Schottland, wir sind da!

Wer behauptet, dass Urlaub ein Ponyschlecken ist, der schwindelt 
 🙂

Seit nunmehr zwei Tagen sind wir unterwegs und jetzt erst am Startpunkt unserer Schottland-Rundreise angekommen. DafĂŒr haben wir aber schon tolle Sachen gesehen und erlebt. Gestartet sind wir Sonntag morgen von Basel. Von da aus nach Phinekindheim, die zwei daheim absetzen, weiter zu uns nach Hause, das kleinere Auto gegen das schon fix und fertig gepackte große Auto getauscht und ab an die FĂ€hre. Das waren schonmal tausend Kilometer im Jan+Aika-Fahr-Tagebuch (zehn Ă€tzende Baustellen bis nach DĂŒnkirchen, fĂŒr jede gabs nen Strich auf die Hand). Am FĂ€hrterminal haben wir auf dem Parkplatz im GelĂ€nde ĂŒbernachtet, um morgens eine der ersten FĂ€hren zu nehmen. Es war ĂŒbrigens auch unsere erste Nacht im neuen Dachzelt. Erster Eindruck: DAS FETZT!

Die FĂ€hre DĂŒnkirchen – Dover haben wir schonmal benutzt, als wir vor zwei Jahren nach England auf Dragster-Rennen gefahren sind, daher war uns alles vertraut, aber interessant ist es immer wieder.

Zwei schaukelige Stunden spĂ€ter sind wir auf der Insel gelandet. Ab jetzt heißts: Linksverkehr. Zum GlĂŒck ist das fĂŒr JAN total easy, ich tu mich da noch ein wenig schwer. Da es von Dover bis Edinburgh ungefĂ€hr zehn Fahrstunden sind, beschlossen wir, einen Zwischenstopp einzulegen. York kennt man vom Namen her, und es liegt praktisch etwas ĂŒber der HĂ€lfte der Fahrtstrecke. Sechs Stunden spĂ€ter, die wir grĂ¶ĂŸtenteils auf der Autobahn gefahren sind, um voran zu kommen, sahen wir endlich das Ortsschild von York.

Wir schauten uns ein wenig die Stadt an, speziell der große MĂŒnster war atemberaubend, um spĂ€ter nach Whitby weiter zu fahren, was nochmal 70 Kilometer weiter direkt an der KĂŒste liegt. ICH WILL WASSER!!

Whitby ist wirklich schön, ein nettes StĂ€dchen mit einer wundervollen Kirchen-Ruine hoch oben auf dem Berg. Die schauten wir uns am nĂ€chsten Morgen an, bevor wir weiter nach Edinburgh dĂŒsen. Vorher kehrten wir abends noch im Pub “Black Horse” ein, wo wir Jimmy & Fiona kennen lernten. Er EnglĂ€nder, sie Schottin, ein lustiges PĂ€rchen.

Unser Dachzelt fetzt tatsĂ€chlich, auch die zweite Nacht war wunderbar. Wir haben definitiv „unser Ding“ gefunden. Nach einem löslichen Kaffee und ner Dusche packten wir ein und fuhren zur Abbey hoch oben auf dem Berg. Ticket gekauft und dann durften wir dieses Monument besichtigen. Wow. Wie hat die Kirche wohl zu ihrer BlĂŒtezeit ausgeschaut? Wunderschön!

Eine Stunde spĂ€ter saßen wir mit dem Kopf voll mit neuen EindrĂŒcken (mal wieder) im Auto und fuhren nun endlich Edinburgh entgegen. Ab Newcastle ging es nur noch ĂŒber Landstraße vorwĂ€rts. was war das fĂŒr ein böses Gezuckel. An der Grenze zu Schottland fuhren wir natĂŒrlich links raus, um diesen Moment fĂŒr uns festzuhalten.

SCHOTTLAND, wir sind da! Nimm dich in Acht 
 Edinburgh selbst empfing uns mit Regen und kalt. Nunja, kann also nur noch besser werden, oder? Der erste angesteuerte Campingplatz gefiel uns richtig gut. Hier bleiben wir nun fĂŒr vier NĂ€chte. Er liegt zwar etwas außerhalb aber ist viertelstĂŒndlich mit dem Bus angebunden, so dass man jederzeit in die Stadt und zurĂŒck kommt. FĂŒr heute Abend hat uns schon der obligatorische Besuch im HardRockCafe glĂŒcklich gemacht.

Summasummarum sind wir bis jetzt 1.800km mit unserem guten alten Schaukelbenz gefahren. Aber hat ja keiner gesagt, dass Urlaub einfach ist! Morgen frĂŒh wollen wir dann die Stadt unsicher machen

One Comment

  • rebel

    Ich bin durch den Link vom Schottlandforum hier und lese mich da mal durch.
    Bisher lĂ€uft es doch 😉
    Mal sehen, wie viele Tage ich heute noch schaffe…

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