Äpplertörtchen auf großer Fahrt

So viele verschiedene Individuen auf engstem Raum? Gehts das gut?

Genau das waren unsere Bedenken, als wir in einer großen Runde letztes Jahr im Juli beschlossen, gemeinsam zu verreisen. Der Zeitraum sollte in den Sommerferien sein,  da einige von uns Schulkinder haben, ein Termin war schnell rausgepickt. Frau Schnitz hat mit einem glücklichen Händchen und viel Organisationsgeschick eine wunderbare Bleibe für uns alle gefunden: Das Haus „Sauerthaler Hof“ im Örtchen Sauerthal bei Lorch, ganz in der Nähe von Rüdesheim sollte es werden. Bezahlbar, alle Annehmlichkeiten vorhanden, toll gelegen. Wir werden es also wirklich wagen. Die Urlaube wurden eingereicht und fast ein ganzes Jahr haben wir uns nun darauf gefreut und geduldig gewartet.

Freitag, 13.7.

Endlich war es soweit, der Wetterbericht verspricht bis auf eine kleine Ausnahme nur bombastisches Wetter und alle sind fit. Nein halt, fast alle, denn eine Absage ereilt uns noch am Vorabend. Bei Familie Holzscheit ist eines der beiden Hauspferde schwer erkrankt. Frisst nicht mehr, der Tierarzt geht ein und aus. Sie sind definitiv nicht in der Lage, Haus, Hof und auch noch schwerkrankes Pferd der Oma zu überlassen und bleiben schweren Herzens daheim. Schade. Also reist die um drei Teilnehmer geschrumpfte Gruppe am Freitag an, alle hatten den Tag schon frei, nur JAN+AIKA trudeln mal wieder als letztes ein. Wir erwischen den Rest der Bande schon glückselig am Pool sitzend, den Urlaub genießend  – und hungrig. Wir beziehen schnell unser Quartier, springen in bequeme Klamotten, eine gnädige Seele hat schon den Grill angesteckt und wir bekommen ein Getränk in die Hand gedrückt. Danke! 🙂 So starten wir alle gemeinsam in unseren Kurzurlaub. Wir sind gespannt, was die nächste Tage bringen.

Eine feste Grundlage im Bauch verziehen wir uns später in den Partyraum des Ferienhauses. Das hat übrigens Platz für ca. 18 Personen. Wir sind 11 Erwachsene, 4 Kiddies und die grademal 6 Wochen junge Prinzessin von Familie Marine. Auf drei Etagen können wir uns ausbreiten. Unten befindet sich ein kleiner Partyraum mit einer Zapfanlage und Theke, ein großer Frühstücksraum, wo alle zusammen an einem Tisch sitzen können, eine große Küche, ein großer Aufenthaltsraum mit Spielen, Tischkicker und mehreren TV und sogar eine Sauna. Die beiden oberen Etagen beherbergen die Schlafräume. Fast jedes Zimmer hat eine eigene Toilette und eine Dusche im Zimmer. Super praktisch bei so vielen Personen auf einem Haufen. Alles nicht mehr taufrisch und etwas aus der Mode gekommen aber vollkommen in Ordnung. Wir fühlen uns wohl. Im Außenbereich gibt es einen großen Grillplatz, auch wieder mit Sitzmöglichkeit für alle, eine kleine überdachte Terrasse und vor dem Haus wartet eine weitere Sitzmöglichkeit und zur Freude Aller ein großer Pool! Was wollen wir mehr? Das hat Frau Schnitz mal wieder wunderbar herausgefunden!

Wir feiern noch ein wenig bis in die Nacht hinein, tanzen ausgelassen mit den Kids, die eigentlich totmüde sein müssten, und als das erste Fass Bier Luft zieht, kriechen auch die letzten Seelen endlich in ihre Betten. Morgen früh ist Schiffchen fahren und Burg angucken angesagt!

Samstag, 14.7.

Der Vermieter des Hauses hat uns im Vorfeld Gutschein-Coupons zukommen lassen. Im Internet registriert, konnte man damit für diverse Unternehmugen in der Gegend Rabatte bekommen. Und genau damit beginnen wir heute morgen. Unser Frühstück war eine Co-Produktion aller. Die ersten, die wach waren haben den Partyraum auf Vordermann gebracht, die Fenster zum Lüften geöffnet. In der Küche wird fleißig gewerkelt, die Kaffeemaschine läuft auf Hochtouren und der Tisch biegt sich unter all den Köstlichkeiten. Nachdem der Backofen aber irgendwie nicht so richtig mitspielen will, nehmen Frau Zoll und Frau Kelter den Convectomat zu Hilfe, dass es noch rechzeitig ein paar aufgebackene Brötchen auf den Tisch schaffen. Wow. Viele Hände – schnelles Ende!
Beim Frühstück wird der Plan für den Tag geschmiedet. Wir werden also den Gutschein für eine Reederei einlösen (zwei Erwachsene zum Preis für einen), zur Burg Rheinstein fahren, diese besichtigen, danach wieder aufs Schiff, nach Bingen schippern, dort ein wenig die Uferpromenade unsicher machen, vielleicht eine Kleinigkeit essen und die Kids sich auf einem Spielplatz austoben lassen, um dann das letzte Schiff wieder retour nach Assmannshausen zu nehmen.

Die Burg ist eine tolle Anlage, über 700 Jahre alt und alles kann erklettert und besichtigt werden. Von unten denkt man nicht im Geringsten, dass sie soviel zu bieten hat und dass sie so groß ist. Bis in den letzten Winkel nehmen wir alles unter die Lupe und sind total begeistert. Man hat von hier oben einen wunderbaren Blick auf den Rhein und die grünen Weinberge rundherum. Unten sieht man ganz klein die vielen Schiffe, die den Rhein befahren. Das Wetter dazu ist einfach nur phänomenal.

Unser nächstes Ziel ist Bingen. Dazu besteigen wir wieder eines der Schiffe unserer Reederei, das Ticket ist für den ganzen Tag gültig, egal, wie oft man aus- und zusteigt (super praktisch!) und fahren weiter in die Nibelungenstadt. Die Fahrt dauert etwas länger und es ist endlich Zeit für einen ersten Riesling. Natürlich stilecht mit einem einheimischen Tropfen. Eiskalt, furztrocken, lecker! In Bingen gehen wir von Bord, suchen uns ein Lokal direkt an der Uferpromenade, bringen die Kellner etwas in Schwitzen, als sie unsere große Gruppe sehen und hören, dass wir alle hungrig sind und etwas Essen möchten. Aber wir sind ja zahm und geduldig. Das Essen ist super lecker, die Getränke auch und wir können das „Riverside“ sehr empfehlen! Es ist noch etwas Zeit, bis das letzte Schiff wieder zurück nach Assmannshausen ablegt und wir suchen einen Wasser-Spielplatz in der Nähe. Die Kiddies toben sich hier so richtig aus und auch die Großen stecken bei der Hitze die Füße ins Wasser.

Wieder zurück an Land fahren wir schnell im ortsanhängigen Supermarkt vorbei, kaufen ein wenig für das Abendessen ein und vergrillen heute abend den Rest, der gestern übrig blieb, weil wir alle mal wieder viel zu viel mitgebracht haben. Ein großer Teil der Gruppe beschließt, morgen gaaaarnichts zu machen, nur ausgiebigst den Pool zu testen und die Füße hochzulegen. Zwischendurch wurde auch noch ein WM-Finale gesehen, was irgendwie so völlig unspektakulär vorüber zog. Leider, denn das war gefühlt keine schöne WM, vom Abschneiden der deutschen Mannschaft mal ganz abgesehen.

Egal, wir haben jedenfalls jede Menge Spaß zusammen und ich glaube ich verrate nicht zu viel, wenn ich sage, das auch am heutigen Abend die Theke ordentlich genutzt wurde.

 

Sonntag, 15.7.

Gestern abend haben die Herren es doch tatsächlich geschafft, auch dem zweiten Fass Bier den Inhalt zu entreißen. Nun ist guter Rat teuer. Es ist Sonntag, unser Getränke-Dealer nicht zu erreichen und nur noch zwei (auch nicht mehr volle) Kästen Bier stehen in der Kühlung. Ohweh.

Nach den Frühstück mit phänomenalem Rührei, immer einzeln ganz nach Wunsch zubereitet von Herrn Marine, verziehen sich alle vor das Haus an den Pool und die Kiddies sind auch heute kaum zu bändigen. Hier können sie plantschen und spielen ganz nach Herzenslust. Die Beschwerde einer Nachbarin über den Geräuschpegel überhören wir geflissentlich. Hey, das sind Kinder! Die haben keinen Ausknopf. Leute gibts. mannmann.

JAN und ich beschließen, nach Sichtung der Möglichkeiten, das Lindenfest in Geisenheim zu besuchen. Hier ist außerdem auch Tag der offenen Tür in der Innenstadt, wer weiß, vielleicht hat ja ein Supermarkt oder ähnliches offen, wo man noch eine Kiste Bier erstehen kann, bevor die armen Jungs Wein trinken müssen … *hihi Wir sind die Einzigen, die es heute nach draußen zieht und eine Dreiviertelstunde später parken wir den Schaukelbenz am Bahnhof in Geisenheim und laufen in die Stadt hinein, immer der Musik nach. Hier spielt grade eine Blaskapelle auf einer Bühne. Aber mitnichten langweilig – eine ewig langes ABBA-Medley lässt die Füße wippen und uns mitsingen. Selten so flotte Blasmusik gehört! Zwei Gläser Riesling runden diesen wunderschönen Nachmittag ab. Wir laufen nochmal durch die Stadt, in der Hoffnung, etwas zu finden, um den Abend zu retten. Aber außer unzähligen Souvenirläden und Edelboutiquen ist hier nichts zu finden. Schon fast aufgebend beschließen wir, wenigstens an der Tanke ein paar Flaschen mitzunehmen und halten an einer Shell. Und wie es der Zufall will, haben die grad eine Bier-Aktion und wir bekommen zwei Kisten nahezu zum Supermarkt-Preis. Abend gerettet. Apropos Abend. Heute Abend bleibt die Küche und der Grill kalt, wir bestellen Pizza für alle. Die war lecker und alle sind pappsatt. Diese Energie brauchen wir auch, denn morgen wird gewandert!

Montag, 16.7.

Heute wirds historisch. Die Germania ruft!
Wir werden das Ganze mit einer tollen Wanderung hoch oben über die Weinberge verbinden. Start ist erneut das direkt am Rhein gelegene Städtchen Assmannshausen. Mittendrin befindet sich die Talstation des Sesselliftes. Der öffnet 10 Uhr seinen Betrieb und wir sind fast die ersten, die heute die Zweiersessel besteigen und in einer schönen langsamen Fahrt hoch hinauf schuckern. Man schwebt geräuschlos über die Wipfel hinweg und ungefähr 20 Minuten spuckt er uns oben wieder aus. Hier wartet schon Frau Marine mit der kleinen Prinzessin auf uns. Sie sind mit dem Auto hochgefahren, weil die hoheitliche Kutsche nicht auf den Sessellift gedurft hätte. Alle wieder vereint machen wir uns auf die Wanderung zum Niederwalddenkmal. Die Strecke ist super ausgeschildert und unterwegs gibt es immer wieder kleine Aussichtspunkte, die wir ansteuern und das eine oder andere Bild schießen.

Aber dann ist es endlich erreicht. Das Niederwalddenkmal erhebt sich majestätisch vor uns. Ein Zeugnis deutscher Baukunst. Unsere Jungs können sich garnicht satt sehen und stehen ganz andächtig davor. Wikipedia spuckt zur alten Lady folgendes aus:

Das Denkmal sollte an die Einigung Deutschlands 1871 erinnern. Planung und Bau dauerten insgesamt zwölf Jahre von der ersten Anregung 1871 bis zur Einweihung am 28. September 1883. Die Bauzeit betrug sechs Jahre. Der Anlass zur Erbauung des Niederwalddenkmals war der Deutsch-Französische Krieg 1870/71 und die anschließende Gründung des Deutschen Kaiserreiches am 18. Januar 1871. Letzteres war das Ergebnis jahrzehntelanger Bestrebungen zur Vereinigung der vielen Staaten des Deutschen Bundes. Zudem kam es im 19. Jahrhundert in Deutschland allgemein in Mode, Denkmäler zum Gedenken an historische Ereignisse oder Personen zu errichten. So kamen bereits während des Krieges 1870/71 erste Ideen für die Errichtung eines nationalen Denkmals zu diesem Zweck auf. Nach der Gründung des Kaiserreichs wurden von vielerlei Seiten Vorschläge gemacht.

Bilde ich mir das ein oder ziehen sich tatsächlich die anderen Leute ein klein wenig zurück, als unsere große Gruppe sich vorm Denkmal für diverse Gruppenfotos postiert? Egal, wir nutzen die Chance, dass uns keiner durchs Bild tanzt und machen ein paar Erinnerungsbilder an diese tollen Moment und Ort.

Als wir dann endlich unsere Männer loseisen können, die sich garnicht so recht trennen mögen, steuern wir ein kleines Lokal  – das Rebenhaus – an, welches sich in Laufnähe zum Denkmal befindet. Wieder toll gefunden von Frau Schnitz. Wie macht sie das bloß? 🙂 Hier sitzen wir hoch oben unter einem dichten Weinblätterdach, blicken runter auf den Rhein und die wundervollen Weinberge von Rüdesheim und genießen dabei eine Kleinigkeit zu Essen und einen richtig guten Schoppen Wein. Dieses Weingut merken wir uns mal, der ist super lecker. Vielleicht bekommen wir ja dort kurzfristig eine Weinprobe?!

Den Rückweg nach unten nehmen wir dann wieder am Seil hängend, in einer Gondel versteht sich. Von weitem haben wir diese schon bewundern können, für mich sieht sie aus, als ob da ein paar Eimer an einem Seil hängen würden. Lustig. Auch diese Fahrt gehört zum Ringticket dazu (Seilbahn – Gondelbahn – Schiffahrt). Klasse Angebot! In Rüdesheim, direkt am Fuße der Bahn ist ein Weihnachtsladen und mein Herz schlägt kleine Purzelbäume, als ich die vielen Schneemänner schon von der Ferne sehe, die da im Schaufenster hängen. Klar, da muss ich rein! Zwei Stück reicher ziehen wir mit der großen Gruppe weiter, wir steuern das Weingut Störzel an, in dessen Wein wir uns vorhin alle etwas verliebt haben. Leider hat der Verkauf noch nicht geöffnet. Gut, dann probieren wir es später mal telefonisch, ob eine Probe morgen möglich wäre.

Wir sind alle ein wenig platt und nehmen ein Schiff früher als geplant die Überfahrt zurück zu unseren geparkten Autos. Zum Abendessen gibt es wieder eine tolle Co-Produktion aller Äpplertörtchen eine leckere Gemüsepfanne und Würstchen dazu. Nach dem Abendessen war dann Sauna angesagt. Wenn die doch schon im Haus und inklusive ist, na dann muss die auch genutzt werden. Erst gehen die weiblichen Törtchen Schwitzen, bevor die Jungs die Sauna stürmen. Natürlich mit anschließendem Tauchgang im Pool vor der Tür. Ich hoffe inständigst, dass in der Nachbarschaft niemand ein Nachtsichtgerät besitzt …. 🙂

Morgen ist auch schon unser letzter Tag hier am wunderschönen Mittelrhein und mal sehen, was wir Schönes anstellen werden.

 

Dienstag, 17.7.

Nach dem gestrigen doch anstrengendem Tag sind sich heute alle einig, nur eine kleine Unternehmung zu veranstalten und dann lieber nochmal das Haus in vollen Zügen zu genießen. Wir picken uns eine Minigolfanlage in Rüdesheim raus. Hier haben wir auch wieder einen Gutschein (2 für 1) und freuen uns auf ein kleines Turnier. Die Anlage entpuppt sich leider als sehr in die Jahre gekommen, aber egal, wir machen das Beste daraus. Wir trennen uns in drei Gruppen – Familie Zoll, Familie Schnitz und die Familien Kelter & Marine zusammen mit uns beiden – sonst hätte es ewig gedauert. Selbst so waren wir bestimmt noch drei Stunden auf dem Gelände und die ersten waren schon längst fertig, da haben wir noch gespielt. Das endgültge Ergebnis lag der Redakteurin vor Onlinestellung noch nicht vor, sonst hätte ich jetzt hier den Sieger verkündet. Minigolf fetzt!

Wir trennen uns noch einmal, ein Teil fährt Einkaufen, denn heute bleibt der Herd auch wieder kalt. Die Herren haben den Wunsch geäußert, am letzten Abend auch Wein trinken zu wollen und dazu kam der Vorschlag, eine schöne kalte Vesperplatte mit leckerer Wurst und Käse herzurichten. Der andere Teil fährt zum Weingut-Verkauf der Familie Störzel, um die Getränke für den heutigen Abend zu ordern. Und wir machen reiche Beute!

Nein, natürlich ist das nicht alles nur für einen Abend, aber wir wollen uns alle ein paar Flaschen mit heim nehmen, wenn wir morgen schon wieder Richtung Heimat fahren werden. Die kalten Platten sind hervorragend und wir schlemmen uns dicke Bäuche an, bis wir fast platzen. Lecker wars! Selbstverständlich wird der letzte Abend auch nochmal für einen kleinen Umtrunk genutzt. Immerhin sind wir ja alle im Urlaub und die Heimfahrt ist nur kurz … Prost!

 

Mittwoch, 18.7.

Und da ist er auch schon – der Abreisetag. Schade, die Zeit ging viel zu schnell vorbei. Aber so ist das immer, wenn man sie mit tollen Sachen in schöner Umgebung mit feinen Menschen verbringt. Wir putzen alle vereint unsere Bleibe der letzten Tage, alles wird wieder dahin verräumt und verstaut, wie es sich gehört. Die Theke wird gewienert, Geschirr gespült und wegsortiert, die Schlafzimmer geräumt und alle Stühle wieder an ihre Plätze verschafft.

Wir sagen TSCHÜSS zum Sauerthaler Hof und wer weiß, vielleicht sogar „Auf Wiedersehen“? Wer weiß das schon mit Sicherheit. Wir verabreden uns, einen gemeinsamen letzten Abstecher zur Familie Holzscheit zu machen, denen wir als kleinen Trost eine Flasche Roséwein mitbringen. Dem Pferd geht es wieder besser und natürlich wären sie gern dabei gewesen. Mal sehen?! Beim nächsten gemeinsamen Ausflug der Äpplertörtchen vielleicht? JAN und ich würden uns freuen und wären sehr gerne wieder mit dabei. Das Experiment ist gelungen.

So viele verschiedene Individuen auf engstem Raum? Gehts das gut?

Ja – das geht! <3