London calling

In aller Herrgottsfrühe schälen wir uns von den Matratzen, packen zusammen und sitzen auch schon im guten alten Schaukelbenz Richtung Fähre. Aber halt – kurz vorher gabs ein klitzekleines ganz leise gesungenes Ständchen im Dachzelt vom JAN für mich. Happy Birthday to meeeee!

Zehn Uhr soll die Fähre ablegen und wir waren froh, rechtzeitig losgefahren zu sein. Seit diversen Vorkommnissen in Europa sind die Kontrollen an den Grenzen zur Insel verschärft worden und das Einreiseprozedere dauert von daher sehr lange. An der französischen Grenze und auch an der englischen mussten wir jedes Mal unser Dachzelt öffnen. Man begutachtet unser tolles Bettzeug, nickt wohlwollend und wir konnten weiter düsen. Die Fähre war glücklicherweise extrem leer und wir genossen eine entspannte Überfahrt. So leer hab ich die Fähre noch nie erlebt, kein Gerangel um die Plätze an der großen „Windschutzscheibe“. Für Phinekind und Mr. M war es das erste mal, dass sie auf einer solchen Autofähre waren und sie verbrachten einen großen Teil oben auf Deck. Mit Blick auf die wunderschönen Kreidefelsen von Dover legen wir in England an.

Phinekind hatte im Vorfeld ein wenig recherchiert und möchte unbedingt mit uns auf die Burganlage von Dover. Genau die steuern wir auch an, nachdem wir den kleinen Schaukelbenz vom großen Schaukelkahn gefahren haben. Oben auf dem Felsen angekommen, die riesige Burganlage schon im Visier, stehen wir auf einmal vor einem Tickethäuschen und uns bleibt fast das Herz stehen, als wir die Preise lesen. Die wollen doch sage und schreibe £24 pro Näschen. Ja sagemal, spinnen die denn mal ganz gepflegt? Nein, da sind wir uns alle flink einig, dass wir diesen Wucher nicht mitmachen. Also sagen wir nett „tsänkju“ und wenden unser Gefährt, um den Berg wieder herunter zu düsen. Ins Navi häckeln wir den von uns anvisierten Campingplatz in London ein und biegen ab auf die Autobahn.

Der Verkehr wurde immer dichter, die leider defekte Klimaanlage tut ihr übriges, und wir sind recht kaputt, als wir das letzte mal „left“ abbiegen und vor einem Schild stehen bleiben: „Site full!“ Was? Echt jetzt? Campingplätze um London herum sind eh rar gesät und liegen so schon nicht wirklich günstig. Und jetzt das? JAN schwingt sich raus und steuert auf die Dame im Shop zu. Die gute Steph kann uns aber beruhigen, sie haben nur keine Stellplätze mehr für Wohnmobile & Co. Pffffft. Haben wir ja eh nicht. Zelt ist unser Motto. Steph hält eine kleine telefonischen Konferenz mit anderen Entscheidern und erlaubt uns dann aber, mit dem Auto-Dachzelt auf die Camperwiese zu fahren. Gestern erst mussten nämlich sie einen VW Camper Van wegschicken, weil laut Regularien keine Campermobile auf der Zeltwiese erlaubt sind. Hihi. Glück gehabt. Andererseits sind wir glaube die Einzigen, die mit einem Mercedes Benz E-Klasse Kombi zelten fahren. Naja, normal kann jeder.

Wir entern also glücklich und zufrieden den Platz, suchen uns eine geeignete Stelle aus, bauen das Zelt für Phinekind und Mr. M auf und chillen ab. Immerhin hab ich ja heute auch GEBURTSTAG!!!! Ich werde von meinen Lieben überrascht mit einer Kerze-to-go und einem Gutschein zum Raften auf dem Rhein. Na das wird ja ein Spaß. Ich bin total begeistert und werde davon bloggen, wenn es soweit ist.

Nach einer kleinen Verschnaufpause lassen wir uns von der guten Steph in die Geheimnisse der Öffis in London einweisen, erstehen je eine Green Oyster Card und besteigen einen der gefühlt tausend roten Doppeldeckerbusse. Eine ganze Stunde dauert die Fahrt ins Herz der Stadt, der Bus hält an JEDER Haltestelle, die manchmal echt nur ein Steinwurf voneinander entfernt sind. Man kann die eine schon von der anderen aus sehen! Verrückt, die Engländer. Aber wir thronen zu viert oben hinter der Scheibe und genießen sie Aussicht. Unser erstes Ziel für heute? Natürlich das HARD ROCK CAFE. Wie soll es auch anders sein? Der Laden ist brechend voll, es gibt nur noch ein paar Stehplätze an der Theke und so ziehen wir nach nem Bier für jeden und einen Magneten weiter. Der Hunger quält uns alle ein wenig und nach einer flinken Recherche im Smartphone soll „man auf keinen Fall Carnaby in Soho verpassen“. Ab in den passenden Bus und kurze Zeit später stehen wir im wohl hippsten Teil Londons. After Work wird hier groß geschrieben, das Wetter passt und so stehen tausende Menschen vor den Lokalen und nehmen den „Feierabend“ sehr wörtlich. Wir ziehen kurz durch die Gässchen dieser Amüsiermeile, stellen aber fest, dass das so garnicht unseren Vorstellungen entspricht und beschließen, zurück zu fahren und in der Gegend von unserem Campingplatz einen Pub aufzusuchen, der uns schon mittags aufgefallen ist, als wir unsere OysterCards besorgt haben.

Draußen in SYDENHAM gehen die Uhren etwas anders und hier findet man kleine gemütliche Kneipen, die sogar gut gefüllt sind für einen Montagabend. In einer bestellen wir uns ein  Abendessen, auch wenn mir mein Gatte doch tatsächlich das falsche an der Theke bestellt und den Rest des Abends darüber untröstlich scheint. Nicht schlimm. Seine falsch bestellten Cheesemaccaroni sind garnicht so schlecht, auch wenn mich der Chicken-Pie glücklicher gemacht hätte. Das Missverständnis spülen wir mit einem Bier hinunter und schwirren ab Richtung Zelt, wo wir auch bald ziemlich müde in die Kojen verschwinden. Leider bin ich zu früh zu Bett gekrabbelt, denn die anderen erzählen mir am nächsten Morgen, dass sie den Fuchs gesehen haben, der hier auf dem Platz wohnt.

Genau – der nächste Morgen. Ja, der weckt uns leider mit einem wolkenverhangenen Himmel. Echt jetzt? Der einzige Sightseeing-Wir-gucken-uns-heute-ALLES-an-Tag für London, den wir haben und dann solches Wetter? Ein englische Frechheit, finde ich. Ein einziger Tag bleibt uns, die Metropole zu erkunden und alle „very important“ Gebäude zu besichtigen. Mr. M hat mir eine Will-ich-sehen-Wunschliste aufgezählt, die ich im Vorfeld durchgeplant habe – London an einem Tag! Wir zogen los mit einem auf Papier gebannten Rundweg und sollten laut diesem an der Victoria Station beginnen. Fest der Überzeugung, dass unser Bus uns genau bis dahin fährt, steigen wir gut gelaunt in einen solchen ein – um eine Stunde später festzustellen, dass er mal eben schön an dieser Station vorbeituckert. Wir fahren also notgedrungen in die vorerst falsche Richtung weiter, lassen uns rauswerfen und müssen erstmal unsere Mägen mit einem kleinen Frühstück füllen. Das kann man in London gut, gesund und sogar preiswert in einer der vielen „EAT“-Filialen tun. Saulecker! Jede Menge frisch belegte Sandwiches, Suppen, Pies, alles take-away oder zum dort essen. Gut gestärkt ziehen wir also los zum Startpunkt meiner ausgearbeiteten Liste.

Die Victoria Station
Die besichtigen wir kurz – großer Bahnhof – extrem viel los – noch vielere Menschen und erstrecht viel Polizei. Ein schönes Gebäude ist sie alle mal, aber eben im Endeffekt dann doch „nur“ ein Bahnhof. Wir drehen uns im Kreis, machen ein paar Fotos und ziehen weiter zum nächsten Halt. Ganz London scheint eine riesige Baustelle zu sein. Überall wird gebuddelt, geschraubt und ist abgesperrt. Aber schön zu sehen, dass auch hier alte Fassaden erhalten werden. Wie schon in Brügge sehen wir auch hier Baustellen, auf denen nur noch die ehemalige Hülle des Hauses steht, dahinter werden komplett neue Blocks hochgezogen. Toll. Aber uns ziehts zu einem echten alten Bau.

Der Buckingham Palace
Er steht ziemlich beeindruckend nicht weit entfernt und uns erwartet hier auch schon wieder eine riesengroße Menschenmeute. Logisch, alle Stopps auf unserer Liste sind ja DIE Besuchermagnete schlechthin. Egal. Wir drängeln uns an den Zaun durch, betrachten das riesengroße Gebäude, fragen uns, wer bitteschön in all diesen Räumen was genau tut, wo „Lisbeth“ sich wohl grade aufhält, machen ein paar Fotos, drehen eine Runde um das schöne Victoria Memorial und lassen den Palast auch schon wieder Palast sein. Das Wetter ist leider leider noch immer ziemlich bescheiden, ein furchtbar grauer Himmel, der sämtliche Farben verschluckt. Den Weg zum nächsten Punkt nehmen wir durch den Royal Park, der sich als wunderschöne Blumenanlage um einen See entpuppt. Wir sind begeistert, denn hier sind unzählige Seevögel zu sehen. Enten, Schwäne ja sogar Möwen tummeln sich hier und halten als Fotomotive her. Überall stehen Sonnenliegen und alles wirkt total chillig gegenüber der Hektik in der Stadt. Wir genießen die kleine Auszeit vom Trubel und schlendern komplett durch den Park, der uns an seinem Ende genau am nächsten Halt entlässt.

Das Old Admiralty Building
Ein Tipp aus dem Internet. Ein verstecktes Gebäude, welches genau wie alle hier im Umkreis viel Geschichte atmet. Nunja, es versteckt sich richtig gut. Wir haben es nämlich nicht gefunden. trotz guter Beschreibung, trotz Bilder – keine Chance. Ich weiß nicht, welcher Fehler uns unterlaufen ist. Immerhin ist es ein großer Bau, den muss man doch finden. Dachten wir – Fehlanzeige. Wir geben die Suche auf und schieben uns wieder in die Menschenströme auf der Hauptstraße. Irgendwie haben wir wohl den Schulklasse-Ausflug-Dienstag erwischt. Ich habe in meinem ganzen Leben noch nie so viele Schulklassen aus aller Herren Länder gesehen. Immer voran eine rotgesichtige, panisch dreinblickende Lehrerin, der man den Stress in jeder Körperfaser ansah, ihre Schäfchen heil durch dieses Chaos zu bringen. Die Kids waren meistens mit ihren Augen und Gedanken auf dem Smartphone in ihren Händen. Man sollte einfach eine App entwickeln, die die Klasse zusammenhält, am besten alle per Bluetooth vernetzt und alarmschlagend, wenn sich eines der Schafe von der Herde entfernt. Das wäre sicherer, als dieses ständig gerufene „Stand by me, stay together please!“ Ich möcht den Job nicht machen. Vorbei am Trafalgar Square, den wir ein wenig mit Missachtung strafen und an der schwer beschützten Downing Street – nur gucken, nicht näher kommen – sehen wir schon unseren nächsten Halt.

Der guten alte Big Ben am Westminster Palace
Auch wenn ich diesen Blog weitestgehend unpolitisch halten wollte, komme ich nicht umhin, eben doch mal in dieses Thema rein zu gehen. Denn hier fand vor ein paar Wochen ein Anschlag statt. Und genau das denkt man die ganze Zeit, wenn man an diesem wunderschönen Gebäude vorbei läuft und durch die Zäune späht. Mir läuft ein Schauer über den Rücken bei dem Gedanken, dass gerade hier, wo so viele gut gelaunte Menschen unterwegs sind, so etwas Hässliches passiert. Wir laufen Fotos knipsend am Palast vorbei, passieren die wundervolle Westminister Bridge, um von anderen Ufer der Themse noch zu versuchen, den Palast in seiner vollen Größe zu fotografieren. Wir nehmen die Unterführung, um auf der anderen Seite am Ufer weiter zu schlendern. Vorbei am London Eye, welches wir nicht fahren, laufen wir dem Fluß abwärts vorbei an an den Amüsiermeilen und Touristenfallen. Wir holen uns ne Kleinigkeit zu futtern (wieder im EAT! mjamm) und suchen uns ein nettes Plätzchen, um ein schönes kaltes Bierchen oder im Fall von Phinekind einen ihrer heißgeliebten Cider zu zischen. Wir finden einen tollen Ort – Gabriels Wharf / Eat-Shop-Drink. Hier reihen sich Andenkenläden an Kunsthandwerkshops, Restaurants, Fahrradverleih und eben auch Bars, hier sind wir richtig. Die Pause tut gut, denn die Füße glühen und außerdem genießen wir, dass der Himmel so langsam aufklart, man kann sogar schon ein wenig Blau sehen. Gestärkt und mit guter Laune steuern wir den nächsten Stop an.

Die Millenium Bridge
Die wollte ich unbedingt sehen, kannte ich sie ja schon aus dem letzten Teil der Harry Potter Filme, in denen sie von Totessern attackiert und zerstört wird. Sie hat eine wirklich beeindruckende Architektur und nehmen natürlich diesen Weg über die Themse. Ich beobachte vor uns eine Frau, die immer wieder anhält, ihren Fotoapparat ganz nah an den Boden führt und etwas fotografiert. Neugierig bleibe ich stehen und schau mir an, was sie so sehr interessiert. Und tatsächlich. Davon haben wir sogar schon mal gehört. Da hat jemand in mühevoller Kleinarbeit breitgelatsche Kaugummireste bemalt. Miniaturkunstwerke sozusagen. Streetart der anderen Art. Wir sind total begeistert. Was für eine Arbeit. Hier ist ein Link für die, die es genauer wissen wollen.  Schon von der Brücke aus hat man einen tollen Blick auf den vorletzten Punkt auf unserem London-Spaziergang.

Die St. Pauls Cathedrale
Wir haben es ja im Allgemeinen nicht so sehr mit Kirchen. Ich als „sozialistisch erzogenes“ Mädchen weiß nicht mal ansatzweise, was da so passiert. Wer, wie, wo was …? Egal. Aber die Häuser mit ihrem Prunk, ihrer Detailverliebtheit und auch ihrer Protzigkeit beeindrucken mich immer wieder. JAN gehts genauso, darum suchen wir sie auf Reisen immer wieder auf. So auch dieses gute Stück hier. Der Eintritt ist kostenlos, eine Führung mit Aufstieg in die Kuppel kostet aber, das sparen wir uns. Wir sitzen andächtig in der ersten Reihe und sind einfach nur baff und überwältigt von der Schönheit dieses Kirchenhauses. Fotografieren ist leider absolut verboten und wird sind artig und lassen es auch. Wir treten wieder hinaus in die nun endlich scheinende Sonne und lassen uns von einem Bus (jaja – die armen Füße!) zum letzten Stop auf der AIKA-Liste fahren.

Der Tower mit seiner Tower Bridge
Wir kommen dort an – aber nicht mehr rein. Ende – Nichts geht mehr. Das Ding hat zu. Zum Glück nimmt uns die Uhr diese Entscheidung ab, den wir wissen nicht, ob wir wirklich bereit gewesen wären, den horrenden Preis von £30 pro Nase zu zahlen. Okay, okay. Das Ding ist riesig, so scheint es wohl von außen. Und es war brechend voll, wenn man die Massen sieht, die herausströmen. Vielleicht ist es auch sein Geld wert. Wer weiß, wir werden es leider nie erfahren. Wir knipsen schnell die Anlage von außen und begeben uns ans Ufer, um den nun wirklich allerletzten Punkt zu bestaunen – die Tower Bridge. Wenn man sie so vor sich sieht, kommt sie einem so unwirklich bekannt vor. Eben weil man sie schon tausendmal auf Bildern oder in Filmen gesehen hat. Neben dem Big Ben ist sie das zweite Wahrzeichen der Metropole und in aller Wert kennt man ihre Silhouette.

Unsere Kopf-Aufnahme-Kapazität hat ihren Füllstand erreicht. Das war London-hardcore-pur an einem Tag. Wir sind alle ziemlich K.O. und beschließen, nur noch den einen Punkt heute abzuarbeiten, den Phinekind gern hätte. Sie las in einem Blog etwas davon, dass man im kostenlos erreichbaren Restaurant „Skygarden“ in einem Hochhaus an der Themse eine traumhafte Aussicht auf die Stadt hätte. Von oben haben wir London noch garnicht gesehen. Das versuchen wir. Wir laufen ein gutes Stück, biegen um die Ecke und sehen eine lange Schlange sehr vornehm angezogener Menschen. Ich denke noch so: „Oh, Hochzeit oder Geburtstag?“ Aber irgendwie schwante es mir schon. Wir laufen direkt drauf zu und werden von einer Dame im Flatterkleidchen, High Heels und Klemmbrett abgebremst. „Jaja, wir wollen da hoch“, versuchen wir ihr zu verstehen zu geben. Sie schaut uns etwas mitleidig/spöttisch an und erklärt uns, dass unser Klamottenaufzug definitiv nicht erwünscht ist. Mit eingezogenen Köpfen treten wir den Rückzug an. Das ist leider kein schönes Ende für unseren großen London-Rundtrip. Egal, wir lassen uns die Laune nicht verhageln und beschließen, den Abend mit einem kleinen Grillfest auf unserem Campingplatz zu beenden. Ein Lidl ist schnell gefunden, Würstchen, Steaks, Salat und ein wenig Baguette gekauft und schon sitzen wir zum letzten Mal im Doppeldeckerbus.

Auf dem Platz läuft uns dann zu guter Letzt die total anhängliche Campingplatz-Katze zu, bleibt bei uns sitzen, lässt sich kraulen und wir sind mit uns im Reinen. Ein toller Tag liegt hinter uns, megaviel Programm, viel gesehen, viel erlebt, so viele Eindrücke und nun noch ein leckeres Essen mit Katze. Gut, die Würstchen finden schnell den Weg in den Müllbeutel, ich weiß nicht was sich die Engländer dabei denken, aber die Steaks sind lecker. Wir schmieden den Plan für den nächsten Tag, der uns in den Thorpe Park führen wird. Vorher werden wir aber unsere Zelte abbauen und verstauen, denn nach dem Park werden wir direkt nach Santa Pod auf den Rennplatz weiterreisen. Eine weitere Übernachtung in London ist nicht nötig und dort werden wir sowieso schon sehnsüchtig erwartet. Aber erstmal – Achterbahnen, Wasserbahnen und Shows satt. Drückt fest die Daumen, dass das Wetter passt und es nicht so voll ist!

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