2015 | Südostasien – Unsere Flitterwochen

… da tropft das Wasser aus der Neonröhre!

Zuerst wiedermal ein kleiner Nachtrag. Ich habe grade beim Röhre-Aufräumen meine Kletter-Handschuhe von vorgestern gefunden. Die waren NEU wohlbemerkt. Jetzt weiß ich auch, warum ich die kaufen musste und keine leihen konnte. :))

Heute sind wir ziemlich planlos, einfach mal wieder freischnauze drauflos gefahren. Ohne Ziel, einfach nur gucken, wo wir rauskommen.

Erster Halt war die Kartbahn um die Ecke. Kai wollte mal ein paar Ründchen drehen. Ich habe die Stellung am Rande gehalten und ein paar nette Fotos gemacht. Mir ist die ganze Zeit ein Kart aufgefallen, welches extrem langsam fuhr, und der Fahrer ständig das Visier oben hatte und sich im Gesicht rumgefummelt hat. Als dieses Kart rausgewunken wurde und der Helm abgesetzt wurde, wusste ich warum. Eine vollverschleierte Muslima saß drin. Verrückt!! Ihr ist wohl der Gesichtsschleier ständig mit dem Helm kollidiert. Spaß hatte sie so jedenfalls nicht. Dafür aber mein Gatte, er drehte Runde um Runde und freute sich wie ein kleiner Bub…

Zweiter Halt war “Field of Burned Rice”. Wenn man es liest, hat man erstmal keine richtige Vorstellung. Angekommen entpuppte sich das ganze als malayischer Markt, für die Malayin von heute. Stand an Stand mit den Waren täglichen Bedarfs, über Gewürze, Essen, kunterbuntes Spielzeug bis hin zur schier unendlichen Auswahl an Kopftüchern & diverser anderer Kleidung für die Moslemfrau.

Wir zogen durch den Markt, in der Hoffnung, etwas Interessantes dahinter bei den “Fields of Burned Rice” zu finden und entdecken. Hm. Wir wurden leider ein wenig enttäuscht. Es handelte sich schlussendlich nur um eine kleine Schautafel, auf welcher die Tragödie dahinter erzählt wird. Kurz und mit meinen Worten: Siam (das damalige Thailand) hat sich mal wieder zum Angriff auf Langkawi gerüstet. Langkawi wollte sich das nicht gefallen lassen, waren aber in aussichtloser Position. Daraufhin befahl der Chef von der Insel, allen Reis, der schon geerntet war, zu verbrennen, dass er nicht in Feindeshand fällt.

Weiter gings im Sause-Roller-Schritt über die Insel.

Richtung einem Wasserfall, den wir noch auf der Karte gefunden haben. Der war auch wirklich toll. Also isser bestimmt, wenn da so richtig viel Wasser runtersaust. Leider is ja grad eher so wasserknappe Zeit. So war der Wasserfall eher ein Wasser-Riesel … 🙂 Kleine Anekdote nebenher. Kai war mal für kleine Urlauber und kam völlig aufgelöst wieder raus. “Schatz, die haben die Wasserkanister genau unterm Dach und die sind alle undicht, da tropft  das Wasser aus der Neonröhre!” Malaysia! :))

Ich weiß nicht, wie ich dieses folgende Bild beschreiben soll, ohne ins Vulgäre abzurutschen. Beim besten Willen nicht … Ich versuchs auch garnicht! Kai lässt sich mal gepflegt einen blasen! Der Malaye hatte aber auch einen diebischen Spaß. Kai hat sich einfach mir ausgebreiteten Armen hingestellt und er hat den Spaß mitgemacht So nen verrückten Touri hat er bestimmt noch net erlebt.

Nun wollten wir den nördlichsten Strand der Insel anfahren. Leider ist das eine Sackgasse. Aber egal, der Beach wird uns bestimmt dafür entschädigen. Ganz bestimmt!

Von wegen, vorbei an super gepflegten Golfplätzen und streng bewachten Einfahrten zu 5Sterne-Bunkern kamen wir irgendwann an einem schmiedeeisernen Tor an. End off the Road for otto-normal-People. Na danke auch. Die ganze Eierei bisher umsonst. Keine Möglichkeit zum Beach zu kommen. Alles private in richies hand.

Auf dem Rückweg hielten wir an einem (ich nenns mal) Gebilde an, was uns dahin schon aufgefallen war. Eine sehr interessante Konstruktion. Ein toller Tunnel. Es dauerte eine Weile, bis wir rafften, dass das alles tatsächlich unecht war. Alles. Jeder Felsbrocken ist hohl. Es ist eine verlassene Touri-Attraktion. Die verwitterten Schilder sind alle noch angeschraubt. Was auch immer es mal war …

Unterwegs haben wir noch das hier gefunden. Wohnt hier eine Hexe?

Den Tag beenden wir wieder mit einem schönen kühlen Bier vor unsrer Röhre mit diesem fantastischen Sundown!

Man liest sich …

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