2015 | S├╝dostasien ÔÇô Unsere Flitterwochen

… “Hier oben isser. Ich hab ihn!”

Okay okay, harte Matratzen sind wohl scheinbar in auf dieser Insel. Gut schlafen geht anders. ­čÖé Das ist aber auch das einzig Unangenehme … Die Insel hat uns mit ihrem M├╝├čiggang voll im Griff. Eine typische Aussteiger- und Hippie-Atmosph├Ąre, die sich sofort auf Alle ├╝bertr├Ągt. Mittlerweile k├Ânnen wir nachvollziehen, dass viele f├╝r ein paar Tage kommen aber Wochen bleiben. Manche sogar f├╝r immer – siehe Jens, der Resort-Besitzer von unserem ersten Abend.

Es gibt hier nicht wirklich viel zu sehen, keine Tourispots oder ├Ąhnliches. Es gibt ca. 30 km betonierte Stra├čen (haben bis ins letzte Eckchen alles abgefahren), nen Viewpoint (check), ne total verr├╝ckte und sehr au├čergew├Âhnliche Hippie-Bar (check), drei gro├če Str├Ąnde (check), eine einsame versteckte Bucht (check) und EINEN Geocache (check!).

Wir waren heute endlich im Resort von Pan’s Schwester. Haben wir es doch versprochen. Pan, manch einer erinnert sich, ist unsere Lieblings-Thai aus B├╝dingen. Wegen ihr sind wir hier auf Phayam … ­čÖé Zum Gl├╝ck hat sie uns einen Zettel mitgegeben, wo sie auf thai-Schrift alle Namen von den M├Ądels aufgeschrieben hat, die wir gr├╝├čen sollen. Die haben n├Ąmlich erstmal kein Wort verstanden, Zettel hingehalten: “Aaaaah, Paaaaan, yes yes”. Was haben sie sich gefreut.

Weiter gings zur Hippe-Bar. Ver├╝ckt, total verr├╝ckt. Wir standen drin, Mund offen und haben nur gestaunt. Irgendwo hab ich mal gelesen, das alles dort aus Treibholz gebaut ist. Achja, der Name ist Programm. Ich glaub hier wurde das Chillen erfunden. Tequlia gabs zum Fr├╝hst├╝ck, also nicht f├╝r uns, sondern f├╝r die Jungs dort. Respekt!

N├Ąchster Halt: Geocache. Tja, diesen zu erreichen war heute unser Highlight. Wir wussten vorher nicht, auf was wir uns einlassen, sonst h├Ątten wir ihn wahrscheinlich garnicht erst gesucht. Dorthin zu kommen, war nicht so einfach. Erstmal sind wir unz├Ąhlige sandige Pfade abgefahren, um immer wieder festzustellen: n├Â, hier ist Ende im Dschungelgel├Ąnde, falscher Weg. Also wieder retoure, neuen Weg suchen. Teilweise halsbrecherisch, daheim w├Ąren wir da niemals lang. Jaja, der Leichtsinn im Urlaub Zum Gl├╝ck kann Kai sehr gut Mopped fahrn … Ich habe versucht, es mit der GoPro festzuhalten! Mal sehen, ob das Gef├╝hl ein wenig im Video eingefangen ist.

Schlussendlich hat der Gatte dann doch nochmal genauer die Beschreibung gelesen, siehe da, es gibt nen Wegpunkt f├╝r den Einstieg in den Dschungel. Hier sollen wir einem Pfad folgen. ├ähm? H├Ąh? Welcher Pfad? Da l├Ąsst sich maximal erahnen, dass hier im Jahr vielleicht so 10 Cacher durchkraxln.

Kai: “Doch doch, das isser. Da m├╝ssmer lang!” Es war extrem rutschig auf dem Laub und ging steil bergauf und dann wieder steil bergab. Wir sind teilweise mehr gekrochen als gelaufen, immer diesem imagin├Ąren Pfad folgend. Wenn uns hier was passiert w├Ąre, h├Ątte uns keine Menschenseele je gefunden. Das alles mit Flip-Flops. Wir m├╝ssen verr├╝ckt sein. … Aber der Weg lohnt sich, eine total einsame Bucht belohnt uns bei Ankunft auf der anderen Seite. Zum Cache selbst musste Kai dann auch nochmal so richtig auf einen Felsen klettern (mit Flip Flops echt tricky) und hat ihn auch gefunden. Juhuuu. Der einzige auf Koh Phayam, we got it! Aber ich war heilfroh, als wie wieder am Roller standen und sich keiner den Hals oder andere K├Ârperteile gebrochen hat.

Jetzt sitz ich hier am Strand und blogge, Kai filmt sich selbst beim Schwimmen (aaahahaha zu k├Âstlich!) und wir genie├čen den letzten Tag auf Phayam.

Morgen ganz fr├╝h gehts mit der Speedf├Ąhre zur├╝ck nach Ranong, von da mit dem Einheimischen-Bus f├╝nf Stunden nach Krabi-Town, wo wir eine Nacht bleiben wollen bevor wir nach Koh Lanta ├╝bersetzen. So ist der Plan. Mal sehen. Bei uns kommts ja gerne mal anders als gedacht.

Erholungsstatus: 50/100

Nachtrag: Auf unserer kleinen n├Ąchtlichen “Abschiedstour” sind wir doch tats├Ąchlich noch an einem Tempel vorbei gekommen. Total im Nirvana der Insel versteckt fanden wiir diese kleine Anlage, sogar mit Tempelh├Ąuschen auf nem Pier. :=)

One Comment

  • janundaika

    (Blog-Umzug hei├čt auch Kommentar-Umzug)
    war nicht gesagt, gesund zur├╝ck kommen ?? ihr spielt ganz sch├Ân mit dem gegenteil, la├čt solche sachen in zukunft, da bekommt man ja schon beim lesen panik ihr verr├╝ckten, pa├čt auf euch auf, viele viele gr├╝├če von zu haus haben euch lieb, mama
    Mama

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