2015 | Südostasien – Unsere Flitterwochen

… das kann man echt essen?

Dieser Tag sollte ja nochmal das Ruder rumreißen, um uns Bangkok “schmackhaft” machen. Also kurzum: nicht geschafft. Wir werden mit dieser Stadt und ihren anstrengenden Menschen nicht warm. Der Zauber, der ihr inne liegen soll, erreicht uns nicht und wir waren froh, heute abzureisen. Wir finden es zu unecht, zu heiß, zu müffelnd, zu unehrlich und zuletzt viel zu hektisch. Kriegt definitiv keinen Rückkehrerstempel!

Heut morgen sind wir erstmal schön in den Pool gehüpft, der oben in der 40. Etage ist. Wann und wo hat man mal schon die Chance, so etwas zu tun? Ist schon toll, zu planschen mit Aussicht auf die Wolkenkratzer von Bangkok.

Danach mussten wir leider schon auschecken. Also auf mit den (nun vollen) Rucksäcken, ab in den Skytrain. Ziel: HardRockCafe. JAWOLL! Kurze Erklärung: Wir suchen auf unseren Reisen immer jedes HRC auf, wenn es nur irgendwie möglich ist. Also konnten wir die City nicht verlassen, ohne unseren obligatorischen Magnet mitzunehmen und nicht wenigstens ein Bierchen dort zu trinken (und zu frühstücken).

Unterwegs haben wir noch den Kumpel hier getroffen. Die Thai drehen völlig ab, mit dem Pokemon-Kram. Verrückt. Ab jetzt verließ uns leider ein wenig die Lust, weiterzuziehen. Wir hätten noch so viel zu sehen gehabt, soviel zu besuchen. Aber unsere Laune war eben leider absolut im Keller, Wetter war doof, also gleich zum Treffpunkt Bus Richtung Koh Phayam, auch wenn wir noch n bissi Zeit gehabt hätten. Ab hier startet unser Abenteuer. Ab jetzt ist alles offen, alles kann passieren, nichts ist geplant. wir sind so gespannt.

Los geht unsere Reise in Ungewisse mit einem chaotisch typisch thailändischen Pick-up. Eingepfercht wie die Öl-Sardinen gehts ab zum Bus-Bahnhof, hier heißt es drei Stunden Wartezeit, bis wir in den eigentlichen Nachbus hüpfen können. Toller Bus, mit Liegesitzen und so. Aber 6 Stunden Nachfahrt sind selbst damit definitiv kein Vergnügen.

Kleine Anekdote zwischendurch: Nach drei Stunden, alle waren endlich fertig mit rumkruschpeln, bettfertig machen und halb eingeschlafen, hält der Bus an, alle müssen raus: ESSEN! Wirklich? Nachts zwölf Uhr? Essen? Und dann DAS? Kann man das echt essen? Da klebt doch sogar die WHO drei Totenköppe dran. Leider nur noch ein Foto von den “Eiern”, den Rest mochten wir nicht mal mehr fotografieren.

… to be continued …

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