Autor: janundaika

Temperatursturz von Sahara nach Arktis

Schottland, du wirst uns einfach nicht los. Oder wir dich? Ich weiß es nicht. Wie rum man es nimmt, das Ergebnis bleibt das Gleiche. Als ich an Weihnachten dem guten JAN Tickets für die diesjährige Edinburgh Military Tattoo unter den Baum legte, strahlte er wie ein Honigkuchenpferd. Sie scheint wohl zu einer guten alten Tradition für uns zu werden, diese einzigartige Tattoo?!

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Äpplertörtchen auf großer Fahrt

So viele verschiedene Individuen auf engstem Raum? Gehts das gut?

Genau das waren unsere Bedenken, als wir in einer großen Runde letztes Jahr im Juli beschlossen, gemeinsam zu verreisen. Der Zeitraum sollte in den Sommerferien sein,  da einige von uns Schulkinder haben, ein Termin war schnell rausgepickt. Frau Schnitz hat mit einem glücklichen Händchen und viel Organisationsgeschick eine wunderbare Bleibe für uns alle gefunden: Das Haus „Sauerthaler Hof“ im Örtchen Sauerthal bei Lorch, ganz in der Nähe von Rüdesheim sollte es werden. Bezahlbar, alle Annehmlichkeiten vorhanden, toll gelegen. Wir werden es also wirklich wagen. Die Urlaube wurden eingereicht und fast ein ganzes Jahr haben wir uns nun darauf gefreut und geduldig gewartet. Continue reading „Äpplertörtchen auf großer Fahrt“

Thank you again, Scotland!

Wir schlafen ausgiebigst aus, hier auf unserem „Parkplatz“, nutzen das feudale Sanitärhäusi selbstverständlich in voller Länge aus und räumen unseren letzten Übernachtungsplatz für diesen Urlaub. Schade, das wars schon wieder gewesen. Unglaublich, wie dann doch die Zeit rast.

Von hier bis Newcastle sind es jetzt nur noch 2 Stunden Fahrzeit, die wir schenll abspulen können. In Newcastle selbst suchen wir uns noch einen Tesco raus, ich wollte mir noch ein paar Sachen kaufen, die es daheim so nicht zu kaufen gibt. Einen Superstore finde ich auf der Map, das Navi leitet uns wunderbar immer tiefer in die große Stadt hinein und irgendwann mein die nette Stimme: „Sie haben ihr Ziel erreicht! Es befindet sich links!“ Bitte was? Continue reading „Thank you again, Scotland!“

Die Engländer mögen keine Zelte

Wir verlassen ein letztes Mal einen Campingplatz auf schottischem Boden. Schon heute abend werden wir in England sein, wir müssen uns runter nach Newcastle arbeiten. Von da, wo wir jetzt grad noch sind – in Dundee – sind es ungefähr 5 Stunden Autofahrt bis an die Fähre. Mein früherer Plan war eigentlich, noch eine Nacht mehr hier zu verbringen und erst am Ablegetag die Strecke durchzubrettern. JAN hat da aber ein berechtigtes Veto eingelegt und möchte lieber heute noch ein Stück davon abknabbern und die Nacht auf halber Strecke verbringen. Gutgut! Bin dabei. Continue reading „Die Engländer mögen keine Zelte“

Nebel stinkt!

Wir freuen uns, dass es weiterhin nicht regnet, auch wenn das Wetter ansonsten einfach nur grau ist. Aber trocken ist auch schonmal – ein großer Vorteil. Wir packen mal wieder alles zusammen, nutzen das tolle Sanitärgebäude für eine ausgiebige Dusche und machen uns auf die Socken in die Innenstadt von Aberdeen. Ich habe zur Besichtigung kaum etwas vorbereitet, wir wollen ‚eh die Zeit größtenteil nutzen, um ein wenig zu shoppen und uns treiben zu lassen. Ein bezahlbares Parkhaus ist schnell gefunden. Der Schaukelbenz wird abgestellt und wir machen uns zu Fuß auf, die City unsicher zu machen. Das Parkhaus gehört zu einer Mall, in der (fast) alles geschlossen ist. Logisch, ist ja auch Sonntag. Wir finden einen Costa-Shop, der köstlichen Kaffee anbietet und nutzen das freie WLAN, um live nach Schweden zum Viertelfinallauf zu schauen. Jaaaaa, beide Fahrer gewinnen ihre Läufe und sind somit im Halbfinale! Da schmeckt der Kaffee gleich nochmal so gut. Continue reading „Nebel stinkt!“

Wo ist die Sonne hin?

Die letzten drei Tage unseres Urlaubs schreibe ich aus meinem Gedankenprotokoll. Die gemachten Bilder dieser Tage helfen mir da gottseidank dabei.

 

Wir haben eine ziemlich stürmische Nacht hinter uns an diesem tollen Küstenfleckchen. Und es zieht uns weiter, Aberdeen ist unsere nächste Etappe. Unsere neugewonnenen Bekannten versuchen uns zu überreden, doch noch ein Weilchen zu bleiben. Aber das würde alles durcheinander bringen., denn urlaubstagetechnisch befinden wir uns auf der Zielgeraden. In 3 Tagen werden wir die letzte Etappe anstreben – die Fährfahrt von Newcastle nach Amsterdam. Aber genau – in DREI Tagen erst!

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Am Wasser ist es eben am Schönsten

Wir beginnen unseren Tag einsam auf diesem großen Platz, wie immer mit einer frisch gebrühten Tasse Kaffee. Die Anschaffung einer French Press bereuen wir nicht eine Sekunde. Löslicher Kaffee war defintiv keine Option mehr. Gru-Se-Lig!

Die Möwen haben unseren Müllsack heute nacht verschont, wir entern das Steinzeit-Sanitärgebäude und rüsten uns danach erneut zur Besichtigung einer Distillery. Diesmal ist unser Ziel wieder eine aus unserem FoCM: Dalwhinnie. Wir verlassen den „urigen“ Campingplatz, biegen auf die Autobahn ab und – es REGNET. Unfassbar, es regnet. Das erste mal in diesem Urlaub, dass es so richtig nass von oben herab kommt. Sofort fällt das Wetter aufs Gemüt, zum Glück haben wir ja jetzt eine Indoor-Unternehmung vor uns. Continue reading „Am Wasser ist es eben am Schönsten“